Subsystem

SUBSYSTEM  / Tieftonspezialisten  aus  dem  kreativen  Unterholz  der  Berliner  Jazzszene 

Donnerstag, 22. Juni um 20 Uhr
Reservierungen bis 19:45 Uhr einlösen
Eintritt 15 €

Charmant  und  virtuos  loten  die  beiden  Musiker  die  Möglichkeiten  von  Baritonsaxophon  und Kontrabass  aus.  Die tiefen  Klänge  der  großen  Instrumente,  sonst  selten  einzeln  gehört,  haben  in  dieser  Duobesetzung  viel  Platz,  um  sich  zu  entfalten.

Verwurzelt  im  zeitgenössischen  Jazz,  verzweigt  sich  die  Musik in  Richtung  Wiener Kaffeehaus,  Programmmusik,  Impressionismus  und  Folklore.  Die  jahrelang  in  verschiedenen Bands  organisch  gewachsene  Zusammenarbeit  von  Hinse  und  Schlichting  zeigt  sich  in  der Vertrautheit  und  Spontaneität,  mit  der  sie  ihre  Stücke  zum  Leben  erwecken.

SUBSYSTEM  ist  nicht  nur  ein  kongenial  angelegtes  Biotop  tiefer  Klänge:  Improvisatorische Überraschungen  sind  jederzeit  möglich.

Am 14.11.2016 erscheint SUBSYSTEMS erste CD "Unterholz" auf dem Berliner
Label Tiger Moon Records.
 

Almut Schlichting arbeitet als Saxofonistin, Komponistin und Kuratorin in Berlin in den Bereichen Jazz, zeitgenössische Musik, Performance und Theatermusik. Noch während ihres Studiums an der Universität der Künste Berlin gründetet sie die Band Shoot the Moon als Heimathafen für ihre kompositorische Arbeit. Shoot the Moon ist Preisträger des Studiowettbewerbs des Berliner Senats, hat vier CDs veröffentlicht und seit 2006 zahlreiche Konzerte in Jazzclubs und auf Festivals gespielt.
Ab 2009 entwickelte sie mit dem Garagenoper Kollektiv interdisziplinäre Arbeiten, die sich zwischen Neuer Musik, zeitgenössischem Jazz und Tanztheater bewegen. Vorläufiger Höhepunkt war die drei vom Berliner Senat und Initiative Musik geförderten Garagenoper-Festivals 2012, 2013 und 2014 im Theaterforum Kreuzberg.
Von 2010 bis 2014 spielte sie dem Trio Le Sorelle Blu erfrischende maritime Konzertabende zwischen Jazz, Punkrock und Musiktheater
. Nach jahrelanger Arbeit im Bereich Theatermusik für freie Produktionen und Lesungen war sie 2010 und 2011 am Staatstheater Cottbus mit dem Steyer Saxophonquartett bei der Inszenierung von “Fürst Pücklers Utopia”, unter der Regie von Johann Kresnik engagiert. 2014 erhielt Almut Schlichting ein Kompositionsstipendium des Berliner Senats. Seit 2015 konzentriert sich Almut Schlichting wieder mehr auf die Bandarbeit im Bereich Jazz. Hier interessiert sie sich verstärkt für kleinere Formationen wie das Duo Subsystem oder die Zusammenarbeit mit der Posaunistin Anke Lucks.
2015 gründete sie gemeinsam mit dem Saxophonisten Alexander Beierbach das Label Tiger Moon Records.

„Schillernd, witzig, kratzbürstig kommt diese äußerst stimulierende Musik daher…“ (Jazzpodium über Shoot the Moon)

 

Sven Hinse studierte E-Bass und Kontrabass an der Universität der Künste Berlin und ist außerdem Absolvent des Kontaktstudiengangs Popularmusik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.
Mit der Band tritorn verwandelte er jahrelang gemeinsam mit Niko Meinhold und Anke Jochmaring alte Volkslieder in schimmernde Jazz-Perlen und spielte in Clubs, Kirchen und auf Jazzfestivals. tritorn veröffentlichten zwei CDs und erhielten den ersten Preis beim Deutschen Hochschulwettbewerb für Jazzensemble.
Konzertreisen mit verschiedenen deutschen Jazzbands führten ihn u.a. in die Schweiz, Spanien, Südamerika und die USA. Seit 2004 arbeitet er gemeinsam mit Almut Schlichting in der Band Shoot The Moon. Die Band ist Preisträger des Studiowettbewerbs des Berliner Senats, hat zwei CDs veröffentlicht und seit 2006 zahlreiche Konzerte in Jazzclubs und auf Festivals gespielt.
Sven Hinse arbeitet regelmäßig als Hörspiel- und Theatermusiker. So ist er auf CDs des Orchester der Schatten zu hören. Mit diesem Ensemble machte er Aufnahmen für den WDR und Eichborn LIDO. Er ist in verschiedenen Produktionen als Bühnenmusiker tätig, u.a. am Deutschen Theater Berlin.
„Ob zupfend, streichend, klopfend, schabend oder zart mit dem Bogen streichend, Sven Hinse entlockte dem Kontrabass völlig neue Klänge und Geräusche.“ HNA, Kassel